Lehre.Informatikwerkstatt (Struktur)


Informatikwerkstatt-MR

(G. Kemnitz, C. Giesemann)

Die Informatikwerkstatt gibt einen Einblick in die praktische Arbeit eines Informatikers. Sie greift auf ausgewählte Lehrinhalte späterer Veranstaltungen vor, und zwar aus dem Blickwinkeln: Wozu braucht man das? Was macht man damit?
In der Informatikwerkstatt-MR werden Studierende mit und ohne Programmiervorkenntnisse an die Entwicklung von Mikrorechnerapplikationen herangeführt:
  • Einführung in die Programmierung mit C unter einer integrierten Entwicklungsumgebung.
  • Umgang mit Debugger, Simulator und Logikanalysator.
  • Software-Architektur mit nebenläufig und interrupt-gesteuerten Treiberroutinen.
  • Entwicklung einer selbst zu wählenden Applikation im Team, vorzugsweise eines mikrorechnergesteuerten Fahrzeuges.

Foliensätze [F], Handouts für den Ausdruck [H] und Beispielprogramme [P]

  • [F0] Organisation und Einführung
  • [F1] [F1a] [H1] [P1] Bitverarbeitung
  • [F2] [H2] [P2] Variablen, Typecasts
  • [F3] [H3] [P3] Modularisierung
  • [F4] [F4a] [F4b] [H4] [P4] PC Kommunikation
  • [F5] [F5a] [H5] [P5] Testscripte in Python
  • [F6] [H6] [P6] Test mit Logikanalysator, Bluetooth, LC-Display, Sonar-Sensor
  • [F7] [H7] [P7] IO-Hintergrundprozesse, Experimente mit 3 Treibern
  • [F8] [H8] [P8] Timer
  • [F9] [H9] [P9] Interrupts
  • [F10] [H10] [P10] Interrupt-basierte Treiber
  • [F11] [H11] [P11] Drehzahlsteuerung und Winkelmessung
  • [F12] [H12] [P12] Motorregelung
  • [F13] [H13] [P13] Joystick, Infrarot-Abstandssensor und Liniensensor

Dokumentationen und Beispielprogramme

[Archiv mit Programmbespielen] [ATmega2560] [Pmod-Module] [USB-LOGI-500] [Mikrorechnerbaugruppe MySys]

Organisation

In der ersten Semesterhälte beginnen die Veranstaltungen mit einem Vorlesungsteil mit integrierten Rechnerübungen. Die Wiederholungsfragen am Anfang der meisten Foliensätze sind entweder reihum von den Teilnehmern zu beantworten oder es gibt einen schriftlichen Kurztest mit ähnlichen Fragen. Nach den Vorlesungsteilen sind jeweils Aufgaben zu den behandelten Themen zu lösen, die mit den Tutoren auf die individuelle Leistungsfähigkeit abzustimmen sind und stichprobenweise kontrolliert werden (Lösungen bis Semesterende aufbewahren). In der zweiten Semesterhälte bearbeitet jedes Team aus zwei oder drei Teilnehmern ein Projekt, in der Regel die Entwicklung eines autonomen Fahrzeugs, und stellt die Ergebnisse in der letzten Vorlesungswoche vor (Vortrag + Vorführung).

Bedingungen für die Erteilung des Leistungsnachweises

Für die Informatikwerkstatt sind 6 LP (180 Zeitstunden) vorgesehen. Die Kontrolle erfolgt anhand der Anwesenheit, der Ergebnisse der Kurztests, anhand von Umfang, Schweregrad und Qualität der gelösten Aufgaben und des Abschlussprojekts. In der Vergangenheit haben die Teilnehmer, die regelmäßig anwesend waren, überwiegend das Veranstaltungsziel erreicht. Bei Abwesenheit z.B. durch Krankheit, ist der Stoff nachzuarbeiten. Teilnehmer, denen auf dem Normalweg kein ausreichendes Arbeitsergebnis bescheinigt werden kann, haben die Möglichkeit, sich beim Dozenten einer Kenntniskontrolle über den gesamten behandelten Stoff und alle von ihnen gelösten Aufgaben zu unterziehen.

Vergangene Semester: [WS 16/17] [WS 15/16] [WS 14/15] [WS 13/14]


Autor: gkemnitz, Letzte Änderung: 12.11.2019 17:33:09


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